Pruefung des Verhaltens von Asphalt bei tiefen Temperaturen mit Hilfe des modifizierten Spaltzugversuchs unter besonderer Beachtung der Querdehnung

Es sollte ueberprueft werden, ob ein modifizierter Spaltzugversuch geeignet ist, auf die Zugfestigkeit unterschiedlich zusammengesetzter Asphalte Rueckschluesse ziehen zu koennen. Die in der DIN EN 12697-23 vorgegebenen Streifenbreiten von 12,7 mm fuer Marshall-Probekoerper und 19,1 mm fuer gebohrte und Gyrator-Probekoerper sollten eingefuehrt werden. Das Verhaeltnis der Hoehe zum Durchmesser des Probekoerpers sollte im Bereich von 0,4 bis 0,6 liegen. Hohe Spaltzugfestigkeiten in Verbindung mit hoher Querdehnung deuten auf eine hohe Risssicherheit und Ermuedungsbestaendigkeit hin. Geringe Spaltzugfestigkeiten in Verbindung mit geringer Querdehnung hingegen weisen auf eine hohe Standfestigkeit hin. Mit der Querdehnung laesst sich ein aussagefaehiges Merkmal zur Beurteilung der Asphalte erkennen. Der bevorzugte Probekoerperdurchmesser sollte 150 mm betragen. Aus praktischen Gesichtspunkten ist die Herstellung der Probekoerper im Labor mit dem Gyrator zu empfehlen. Der Vorschlag von 5 Grad Celsius als Prueftemperatur beruht auf Erfahrungen; sie entspricht der DIN EN 12697-23. Die bislang gewaehlte Vorschubgeschwindigkeit von 50 mm/min sollte beibehalten werden. Die angegebenen Pruefbedingungen sollten solange angewandt werden, bis sich die Moeglichkeiten der Durchfuehrung dynamischer Pruefungen verbessert haben. Titel in Englisch: Examination of the behaviour of asphalt at low temperatures using the method tensile split test, accounting specially for lateral expansion.

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01205434
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • ISBN: 3-936892-25-3
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:22PM