Die Lockwitztalbruecke im Zuge der BAB A17. Entwurf, Fertigung und Montage

Das Bauwerk liegt im Zuge der Autobahn, die kuenftig Dresden mit Prag verbinden wird. (Europastrasse E55). Die Trasse ueberquert das Tal in einer Hoehe von maximal 65 Metern. Um die oekologisch wertvollen Flaechen in der Talaue zu schonen, sollte der Ueberbau durch moeglichst wenig Pfeiler unterstuetzt werden. Daraus ergaben sich Stuetzweiten der Hauptoeffnungen von 125 Metern. Die Gesamtlaenge der Bruecke betraegt 723 Meter. Der zweiteilige, als Kastentraeger ausgebildete, Ueberbau wurde als parallelgurtiger Durchlauftraeger ueber neun Felder in Stahlverbund-Bauweise ausgefuehrt. In den Bereichen der grossen Spannweiten stuetzen sich die schlanken Ueberbauten zusaetzlich auf zwischen den Hauptpfeilern angeordneten Stahlbetonboegen ab. In den Scheitelpunkten sind diese mit den Ueberbauten schubfest verbunden. Ebenso sind die Talpfeiler und die Zwischenunterstuetzungen monolithisch mit den Ueberbauten verbunden. Einzelheiten der Planung, der konstruktiven Ausbildung und Fertigung der Stahlbauteile, der Montage der Ueberbauten mittels des Taktschiebeverfahrens und der Brueckenausstattung werden beschrieben. Ueber die Ausbildung und Herstellung der Fahrbahnplatte aus Beton werden nur wenige Angaben gemacht.

  • Authors:
    • SCHREIBER, O
  • Publication Date: 2004

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01205349
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:20PM