140 Jahre Motoren aus Deutz

Im Maerz 1864 wurde von Nicolaus Otto und Eugen Langen die heutige Deutz AG in Koeln gegruendet. Gottlieb Daimler, Wilhem Maybach in der Gruenderzeit, aber auch Ettore Bugatti um 1900 herum brachten, wie viele weitere bekannte Konstrukteure ihr jeweiliges Know how in das Unternehmen ein. Skizziert werden in grossen Schritten die Entwicklungsarbeiten am Viertaktmotor und der elektromagnetischen Niederspannungszuendung. Letztere wurde nicht weiter verfolgt, sodass Robert Bosch spaeter diese Methode vervollkommnen und vermarkten konnte. Ab 1897 war man in Deutz an der Entwicklung weiterer revolutionaerer Innovationen im Motorbau beteiligt. Man schloss einen Lizenzvertrag mit Krupp und MAN und versuchte, den Schweroelmotor von Rudolf Diesel weiter zu verbessern. Eine nur kurze Episode in den Automobilbau fand zwischen 1906 und 1909 statt. Wesentlich erfolgreicher war man mit der Motorenproduktion und seit 1887 auch im Lokomotivbau. Die schon Anfang der 20 Jahre gegruendete Interessensgemeinschaft mit der Motorenfabrik Oberursel und der Maschinenbauanstalt Humboldt fuehrte 1938 zur Gruendung der Kloeckner-Humboldt-Deutz AG. Bereits 1936 hatte man die Ulmer Fahrzeugfabrik C.D.Magirus uebernommen. Unter dem Markennamen Magirus-Deutz wurden die Nutzfahrzeuge weltbekannt. Verschiedene weitere Uebernahmen fanden in den letzten Jahrzehnten statt, andererseits wurden auch Teilbereiche wie der Nutzfahrzeugbereich und der Lokomotivenbau aufgegeben. Seit 1997 fuehrt das Unternehmen den Namen Deutz AG und konzentriert sich auf den Bau von Diesel- und Gasmotoren, ganz wie zu Beginn der Firmengeschichte.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 462-5
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01205308
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:19PM