Schalldaemmung und Schallabsorption von Schallschirmen, die nicht nach den Zusaetzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien-Lsw 88 und den DIN EN 1793 geprueft werden koennen

Bei der Messung der Schallabsorption von strukturierten Laermschutzwaenden haengt das Ergebnis bei hohen Frequenzen vom Messabstand ab. Die Struktur der Oberflaeche ist keine Materialeigenschaft, die sich durch Messungen im Nahbereich erfassen laesst, sondern eine geometrische Groesse, die sich abhaengig vom Wandabstand der Schallquelle und des Mikrofons in unterschiedlicher Weise auf das Messergebnis auswirkt. Es wurde an Steilwaenden untersucht, wie stark die Geometrie der Messanordnung die Ergebnisse beeinflusst. Hierzu wurden Reflexionsmessungen mit einem Lautsprecherabstand von 5 m und einem Mikrofonabstand von 10 m durchgefuehrt, die unsinnige Reflexionsgrade bis 12 lieferten. Weitere Messungen vor einer 11 m hohen glatten Wand ergaben den Faktor 3. Es zeigte sich, dass das ADRIENNE-Verfahren fuer die Aufnahme in den Entwurf der Zusaetzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien fuer Laermschutzwaende (ZTV-Lsw) nicht geeignet ist. Titel in Englisch: Sound insulation and sound absorption by noise barriers which are not testable according to ZTV-Lsw or DIN EN 1793.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01205051
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • ISBN: 3-936892-15-6
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:14PM