Ueber die Entwicklung von Fahrbahnunebenheiten aus Homogenitaetsschwankungen bei Asphaltbetonstrassen

Ziel der Untersuchung war es, die Entwicklung der Laengsunebenheit von Strassen zu beschreiben, die durch Schwankungen im geometrischen Aufbau und im Materialverhalten erzeugt wird. Es musste die aufwaendigere Finite-Elemente-Methode (FEM) angewandt werden. In einer Regelschleife wurde das Verhaften des Strassenaufbaus simuliert. In einem geometrischen Strassenmodell wurde der Schichtaufbau der Strasse mit zufaelligen Schwankungen der Schichtdicken festgelegt. Dabei dienten Materialdaten der Schichten des Strassenaufbaus mit ihren zufaelligen Schwankungen, Temperaturverteilungen in den Schichten und Verkehrsdaten als Eingangsgroessen. Daraus wurden die Aenderungen in der Geometrie des Strassenaufbaus, die Spurrinnen, in einem dynamischen Fahrzeugmodell berechnet. Durch Iteration ueber mehrere Jahre konnte so das Langzeitverhaften der Quer- und Laengsunebenheiten ermittelt werden. Aus den Simulationen mit FEM folgt unter anderem die Erkenntnis, dass relative Schichtdickenschwankungen bei einer Anfangsunebenheit eine ebensolche relative Zunahme der Querunebenheit und eine (schwaechere) Zunahme der Laengsunebenheit bewirken. Relative Schwankungen des E-Moduls fuehren erst langfristig zu einer Zunahme der Unebenheit sowohl in Quer- und Laengsrichtung. Die Variabilitaet der Laengsunebenheit nimmt jedoch erheblich zu. Ein hoher E-Modul im Untergrund fuehrt zu geringeren Unebenheiten auf der Fahrbahnoberflaeche.

  • Authors:
    • BARTOLOMAEUS, W
  • Publication Date: 2003

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01205009
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:13PM