Schaeden an Laermschutzwaellen

Bereits nach der Fertigstellung von Baumassnahmen werden zunehmend Schaeden an Laermschutzwaellen festgestellt. Die auftretenden Schaeden lassen sich unterteilen in Schaeden an den Boeschungsoberflaechen, Schaeden bis circa 1 m unter den Wallboeschungen und tiefergehende Schaeden. Beeintraechtigungen an den Boeschungsoberflaechen koennen in der Regel durch rechtzeitige Disposition der Begruenungsarbeiten verhindert, nach Eintritt der Schaeden durch geringe Nacharbeiten an der Boeschungsoberflaeche egalisiert werden. Bis 1 m unter die Boeschungsflaechen reichende Schaeden sind ueberwiegend auf eine nicht fachgerechte Erstellung der Wallflanken zurueckzufuehren. Die Sanierung kann bei geringer Ausdehnung der Schadstellen durch Nacharbeiten derselben verbunden mit zusaetzlichen Massnahmen zum biologischen Erosionsschutz wirtschaftlich erfolgen. Schaeden grosser Ausdehnung sind meist nur durch den Ersatz der geschaedigten Bereiche durch standfestes Material sanierbar. Bis in grosse Tiefe der Waelle reichende Schaeden resultieren zum einen aus der Verwendung ungeeigneter Materialien beziehungsweise aus Maengeln bei der Herstellung. Die Sanierung kann nur durch Abtrag und erneuten, qualifizierten Einbau erfolgen. Der Einbau an sich ungeeigneter Materialien erfordert die Festlegung von zusaetzlichen Massnahmen im Rahmen eines speziellen Qualitaetssicherungskonzeptes im Vorfeld der Bauausfuehrung. Beitrag zur FGSV-Tagung "Erd- und Grundbau" am 12. und 13. Maerz 2003 in Stade.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 53-5
  • Monograph Title: Erd- und Grundbautagung 2003 - Vortraege der Forschungsgesellschaft fuer Strassen- und Verkehrswesen-Tagung "Erd- und Grundbau" am 12. und 13. Maerz 2003 in Stade
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01204997
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • ISBN: 3-7812-1596-2
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:13PM