Grosszahlenmaterial, "In-Depth" Erhebungen und Einzelfallanalyse, Werkzeuge zur Verbesserung der Fahrzeugsicherheit im Volkswagenkonzern

Zur Analyse des Unfallgeschehens stehen verschiedene Datenquellen zur Verfuegung, die sich hinsichtlich ihrer Detailtiefe unterscheiden. Die Nutzung dieser Datenquellen erlaubt es, durch eine prospektive Nutzenbewertung bei der Fahrzeugentwicklung gezielt Systeme zu priorisieren, die einen optimalen Effekt im realen Unfallgeschehen erwarten lassen. Dabei wird eine solche Systembewertung erst durch den kombinierten Einsatz von Grosszahlenmaterial und "In-Depth" Erhebungen ermoeglicht. Um moeglichst zeitnah eine retrospektive Systemeinschaetzung zu ermoeglichen, sind eigene Unfallerhebungen durch den Automobilhersteller unabdingbar. Nur auf diese Weise koennen innerhalb relativ kurzer Zeit ausreichend Informationen ueber ein neu eingefuehrtes Sicherheitssystem und dessen Effekt auf das Unfallgeschehen gesammelt werden. Exemplarisch konnte die Methodik zur Bewertung von Fahrzeugsystemen am Beispiel des Elektronischen Stabilisierungsprogramms (ESP) aufgezeigt werden. Die grundsaetzliche Herangehensweise laesst sich auch auf andere Fachdisziplinen des Verkehrs uebertragen. (A)

  • Authors:
    • BECKER, H
    • DONNER, E
    • GRAAB, B
    • ZOBEL, R
  • Publication Date: 2003

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01204579
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:03PM