Im Cockpit einer Zeitmaschine

Der Hy-wire von General Motors ist das erste Auto, bei dem der Wasserstoff-Brennzellen-Antrieb mit der so genannten By-wire-Technologie kombiniert wird. Beim vorliegenden Artikel handelt es sich um den Bericht ueber eine Testfahrt auf dem Berliner Messegelaende. Das Auto hat keine Motorhaube, kein Armaturenbrett, keine Pedale und keine Lenksaeule. Die Windschutzscheibe woelbt sich von der Bodenplatte bis ins Dach hinauf und eroeffnet einen Panoramablick. Alle Antriebs- und Kontollsysteme des Fahrzeugs sind in ein 28 Zentimeter dickes, skateboardartiges Chassis gepackt. Gelenkt wird mit Griffen. Es koennten aber auch Joysticks dafuer verwendet werden. Die im 1.900 Kilogramm schweren Hy-wire untergebrachte Brennstoffzelle wird mit Wasserstoff betrieben. Sie produziert an Bord elektrischen Strom, der einen 60-Kilowatt-Elektromotor speist. Kurz vor dem Durchbruch zur Serienreife steht der HydroGen3 von GM. Dieses Brennstoffzellen-Auto mit Wasserstoffantrieb ist ein Fuenfsitzer, der problemloses Fahren im Alltagsverkehr ermoeglicht. Seine Reichweite betraegt 400 Kilometer und er erreicht 160 Stundenkilometer Hoechstgeschwindigkeit ohne jede Emission. Jetzt geht es darum, die noetige Infrastruktur fuer Produktion und Vertrieb von Wasserstoff ueber eigene Tankstellen zu schaffen. (KfV/A)

  • Authors:
    • MUSIL, L
  • Publication Date: 2003-9

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 24-5
  • Serial:
    • FREIE FAHRT
    • Issue Number: 9
    • Publisher: AUTO-, MOTOR- UND RADFAHRERBUND OESTERREICHS (ARBOE)

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01204503
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:01PM