Kostentragungspflicht fuer Verlegung von Telekommunikationslinien wegen Verkehrswegeaenderung (Urteil des BGH vom 27. 2. 2003 - III ZR 229/02(KG))

Ist die Aenderung eines Verkehrsweges auf Grund der Planfeststellung fuer einen anderen kreuzenden Verkehrsweg als notwendige Folgemassnahme festgestellt, so ist sie von dem Wegeunterhaltungspflichtigen des gekreuzten Verkehrsweges "beabsichtigt" im Sinne des Paragrafen 53 Absatz 1 des Telekommunikations-Gesetzes (TKG). Dies gilt auch dann, wenn im Zuge dieser Aenderung bezueglich des von der Telekommunikationslinie in Anspruch genommenen Strassengrundes der Traeger der Strassenbaulast und der Eigentuemer des Grund und Bodens wechselt. Bauteile eines kreuzenden Verkehrsweges - hier Pfeiler einer Strassenbruecke - sind keine besonderen Anlagen im Sinne der Paragrafen 55 und 56 TKG.

Language

  • German

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  • Accession Number: 01204426
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 8:00PM