Faser-Hochleistungsbeton fuer Randleisten und Fahrbahndecken

Schaeden an Brueckenkappen, die durch zu geringe Betondeckung in Verbindung mit Chlorideindringung und Karbonatisierung entstehen, koennen durch den Einsatz von Hochleistungsbeton mit Faserzusatz vermieden werden. Zunaechst wurden Betonrezepturen ohne Fasern so optimiert, dass sie einen moeglichst hohen Widerstand gegen CO2 und Chlorideindringung, bei gleichzeitig guter Verarbeitbarkeit, hohem Widerstand gegen mechanische und Frost-Tausalz-Beanspruchung aufwiesen. Als zielfuehrend erwiesen sich Zusammensetzungen mit und ohne kuenstlich eingefuehrte Luftporen mit Wasser/Bindemittelwerten um 0,35, die unter Zusatz von circa 5 Masse-Prozent vom Zement Microsilica und Zugabe von Verzoegerern und Fliessmittel (circa 2 Masse-Prozent bei der Herstellung und nochmals circa 1 Masse-Prozent auf der Baustelle) hergestellt wurden. In einem zweiten Schritt wurde die Eignung von 8 verschiedenen Faserarten (3 Stahl-, 3 Kunststoff- und 2 Glasfasern) untersucht. Als optimal erwies sich der Einsatz von Makro-Kunststofffasern aus Polypropylen mit 50 mm Laenge und Zugabemengen von 9 Kilogramm pro Kubikmeter. Grossversuche, bei denen Rueckhaltesysteme auf Kappen aus diesem Faser-Hochleistungsbeton mit Anprallkraeften belastet wurden, ergaben eine hervorragende Widerstandsfaehigkeit des Betons.

  • Authors:
    • LUKAS, W
    • Huber, H
    • OBERSAMER, W
  • Publication Date: 2002

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01204236
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:55PM