Neues Fahrerlaubnisrecht: Die Beurteilung von Fahrern nach Drogenkonsum

Nach einfuehrenden Bemerkungen ueber die gesetzlichen Grundlagen bezueglich der Beurteilung von Fahrern nach Drogenkonsum, ueber die Substanzgruppen der Drogen und ihre Wirkung sowie ueber Gruende fuer Eignungsbedenken wird der Erkenntnisstand zur Fahreignung drogenkonsumierender Kraftfahrer eroertert (Gibt es eine "absolute" Fahruntuechtigkeit bei drogenberauschten Kraftfahrern?; Die bisherigen Bemuehungen um die Erforschung der Wirkungen des Drogenkonsums auf die Fahrtuechtigkeit). Anschliessend wird die Beurteilung der Eignung von drogenkonsumierenden Kraftfahrern nach gegenwaertigem Stand von Rechtsprechung und Schrifttum dargestellt. Zu beurteilen sind sechs Fallgruppen: Einmal der Fall des Drogenbesitzes, zum anderen die fuenf verschiedenen Faelle des Drogenkonsums (Probierverhalten, gelegentliche Einnahme, regelmaessige Einnahme, Missbrauch, starker gewohnheitsmaessiger Konsum). Als ausfuehrliche Anlagen sind abgedruckt: Paragraf 14 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) ueber die aerztliche und medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU); Substanzgruppen und ihre Wirkungen; Konzentration von THC und Metaboliten, Beeintraechtigung laut Polizei- und Arztbericht sowie Zeitdifferenz zwischen Tat und Blutentnahme der Nur-Cannabis-User; Beurteilungskriterien des Cannabiskonsums, Massnahmen der Strassenverkehrsbehoerden von Nordrhein-Westfalen; Die Indikation zur Pruefung auf Cannaboide in Koerperfluessigkeiten und Haaren; Drogen- und Medikamentennachweis von Verkehrsteilnehmern aus drei verschiedenen Regionen, die unter Verdacht der Beeinflussung durch "andere berauschende Mittel" standen.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 35-9
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01203964
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:49PM