Kostenermittlung fuer Erhaltungsmassnahmen zur Bestimmung der Kosteneingangsgroessen fuer das PMS (Pavement Management System)

Mit der Forschungsarbeit sollten die Grundlagen fuer die Anwendung der Pavement Management System (PMS)-Software verbessert werden, indem auf der Basis von Musterkalkulationen Massnahmekosten kalkuliert werden. Ausserdem war zu pruefen, ob die bei den Strassenbauverwaltungen gemaess der Anweisung zur Kostenberechnung von Strassenbaumassnahmen (AKS) gesammelten Kostendaten verwendbar sind. Um tatsaechlich die Massnahmekosten zu erhalten, wurden von den beteiligten Baufirmen nur die Einzelkosten der Teilleistungen und die Baustellengemeinkosten kalkuliert. Regionale Kostenunterschiede werden vor allem durch die Mineralstoffkosten verursacht. Fuer die Kosten der Teilleistungen mit Verwendung von Mineralstoffen wurden deshalb die Kostenarten Lohn, Transport, Geraete und Stoffe erfasst. Die Stoffpreise wurden bundesweit in Befragungen bei Bauunternehmen und Mischgutherstellern erhoben. Die Einheitskosten aller anderen Teilleistungen werden als regionsunabhaengig betrachtet. Die Ueberpruefung der Brauchbarkeit der AKS-Kostendaten anhand der Kostendateien aus drei Bundeslaendern ergab, dass diese zum Teil schwer wiegende Maengel hinsichtlich der Kriterien Datenvollstaendigkeit und -verfuegbarkeit aufweisen und in der vorliegenden Form fuer die hier gestellte Aufgabe nicht geeignet sind. Ausserdem ist anzumerken, dass bei einigen Verwaltungen die Kostendaten gemaess AKS nicht mehr erfasst werden, weil Planung und Kostenermittlung der Strassenbaumassnahmen fast vollstaendig an Ingenieurbueros vergeben werden. Zur Berechnung der Massnahmekosten wurde ein DV-Programm erstellt.