Verkehrssicherheit im Gemeindevergleich

Staedte und Gemeinden zeigen hinsichtlich Ausmass und Struktur des Unfallgeschehens im Strassenverkehr erhebliche Unterschiede. In Oesterreich erstreckt sich die Bandbreite von der (Dorf-)Gemeinde ohne Unfall mit Personenschaden bis zur (Grossstadt-)Gemeinde mit rund 6.000 Unfaellen mit Personenschaden pro Jahr, wobei ein Zusammenhang nicht nur mit der Einwohnerzahl, sondern auch mit anderen Parametern gegeben ist, was zu erheblichen, im Allgemeinen nicht vordergruendigen Unterschieden im Unfallgeschehen fuehrt. Ziel der Untersuchung war es, konkreten Aufschluss ueber unfallverursachende Einflussgroessen zu erhalten. Dazu wurde eine Analyse von Unfalldaten durchgefuehrt, wobei Bezugsgroessen wie Bevoelkerungszahl, Verkehrsinfrastruktur, Pendlerstroeme und staedtebauliche Determinanten in die Analyse miteinbezogen wurden. Aus den Ergebnissen werden Konsequenzen fuer die Verkehrsplanung und fuer die staedtebauliche Planung sowie fuer die Verkehrspolitik abgeleitet. (KfV/H) (frueher IDS Nummer 705187).