Weisse Wanne. Praktikable Bauweise im Grundwasser

Bei Bauwerken, die mit Untergeschossen oder sonstigen Freiraeumen in den Grundwasserbereich hineinragen, entsprach es bis vor Kurzem dem Stand der Technik, das Eindringen von Feuchtigkeit durch besondere, aussen liegende, meist bituminoese Abdichtungen zu verhindern. Eine wirtschaftlichere Loesung bietet die Ausfuehrung als sogenannte weisse Wanne. Dabei uebernimmt der Beton nicht nur die tragende, sondern auch die abdichtende Funktion. Eine besondere Abdichtung entfaellt im Regelfall. Die Konstruktion wird wesentlich einfacher. Die Anforderungen an weisse Wannen sind: 1. Dichtheit des Betongefueges; 2. Vermeiden von Rissen; 3. Dichte Fugen. Zu diesen Punkten werden ins Einzelne gehende Angaben gemacht. Bei der Verwendung von Fertigteilen fuer die Waende von weissen Wannen ergeben sich Vorteile, weil die Zwangsspannungen, die beim Aufbetonieren der Ortbetonwaende auf die vorbetonierte Bodenplatte entstehen und zur Rissbildung fuehren koennen, entfallen. Moegliche Fugenausbildungen zwischen den Fertigteilen und zwischen Fertigteil und vorbetonierter Bodenplatte werden angegeben. Ueber Erfahrungen in der Praxis wird berichtet.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01203554
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-7640-0384-7
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:23PM