Beton mit Kurzfaser-Zusaetzen

Unter Kurzfasern werden solche mit weniger als 20 mm Laenge verstanden. Mit der Zugabe von Fasern wird vorzugsweise angestrebt, die Fruehrissbildung, die Biegezugfestigkeit, das Verformungsverhalten unter Biege- und Druckbeanspruchung sowie das Brandverhalten von Beton guenstig zu beeinflussen. Diese Fasern bestehen in der Regel aus Stahl, Glas oder Kunststoff. Im Beitrag wird der Versuch unternommen, einige typische Betone mit Zusaetzen aus Kurzfasern hinsichtlich der vorgenannten Ziele vergleichend zu pruefen, ob und inwieweit sie nach Stoffeigenschaften und Faserart hierfuer geeignet erscheinen. Dies erfolgt weitgehend auf theoretischem Weg, weil nur einzelne Versuchsergebnisse vorliegen. Systematisch geplante und durchgefuehrte Reihenuntersuchungen fehlen bisher. Es wurde von einem Vergleichs-Normalbeton C 40/50 ausgegangen. Die ausgewaehlten Faserarten werden angegeben. Die Verbesserung der Festbetoneigenschaften bei Anwendung unterschiedlicher Faserarten hinsichtlich Fruehrissbildung, Verformungsverhalten unter Biege- und Druckbeanspruchung sowie des Brandverhaltens werden angegeben. Es wird kritisch Stellung genommen zu den Moeglichkeiten der bautechnischen Nutzbarkeit verschiedener Kurzfasertypen. Weitere Untersuchungen werden fuer notwendig erachtet, besonders hinsichtlich des Einsatzes von Fasern aus Kunststoff.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01203543
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-7640-0384-7
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:23PM