Methadonsubstitution und Fahreignung. Anmerkungen zu VwGH 26. 6. 1997, 97/11/0035

Unter Bezugnahme auf ein Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 26. 6. 1997 wird die Frage der Fahreignung von Personen, die Methadon einnehmen, diskutiert. Dazu werden die Ergebnisse internationaler Studien zur Kraftfahreignung methodensubstituierter Personen sowie die Begutachtungsleitlinien "Krankheit und Kraftverkehr" als Grundlagen herangezogen. Der Autor gelangt zu dem Schluss, dass Methadonpatienten als Abhaengige im allgemeinen ungeeignet zum Lenken von Kraftfahrzeugen sind, jedoch nicht generell ungeeignet. In Einzelfaellen ist auch eine positive Beurteilung der Fahreignung moeglich, wenn besondere Umstaende, wie sie in den Begutachtungsleitlinien "Krankheit und Kraftverkehr" genannt sind, vorliegen. Der Verwaltungsgerichtshof verlangt daher zu Recht eine Pruefung des Einzelfalles. Die Behoerde hat jeweils eine entsprechende fachaerztliche Stellungnahme einzuholen. (KfV/H)

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 148-50
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  • Accession Number: 01203506
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:22PM