Auswirkungen des Kraftfahrzeugverkehrs auf Ozon

Stickoxide (NOx) und leichtfluechtige Kohlenwasserstoffe (VOC) stellen wesentliche Vorlaeufersubstanzen fuer die Ozonbildung dar. Trotz sinkender Emissionen pro gefahrenem Kilometer sinkt der Anteil des Fahrzeugverkehrs an den Gesamtemissionen nicht im selben Masse. Die 22. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz macht bundesweit geltende Vorgaben zu Verkehrsbeschraenkungen wenn unter bestimmten Bedingungen hohe Ozonkonzentrationen gemessen werden. Zusaetzlich existieren in den Bundeslaendern Baden-Wuerttemberg, Hessen und Niedersachsen laenderspezifische Rechtsgrundlagen zur Vermeidung und Verringerung hoher Ozonkonzentrationen. In einem Grossversuch in Heilbronn/Neckarsulm konnte festgestellt werden, dass durch Fahrverbote und Geschwindigkeitsbegrenzungen verkehrsbedingte NOx- und VOC- Emissionen um bis zu 50 Prozent und damit die Gesamtemissionen um ca. 20 Prozent reduziert werden konnten. Die Emissionen des Gesamtverkehrs werden jedoch nach Ergebnissen eines hessischen Gossversuches nur um ca. 6 Prozent reduziert, da der langsamere Verkehr ausserhalb der Autobahnen und der langsam fahrende Llw-Verkehr auf Autobahnen durch Tempolimits nicht erfasst wird. Beitrag zum Band "1997-1998. Ein Jahr Bereich "Verkehr und Betrieb" am Institut fuer Strassenwesen der RWTH Aachen".

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01203475
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-925163-28-X
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:21PM