Zur Notwendigkeit der Adaptivitaet von Assistenzsystemen an Fahrertyp und Fahrerzustand

Nach einfuehrenden Bemerkungen ueber das Fahren als Doppelaufgabe (Fahraufgabe; Regulation des Fahrerzustands) und Fahrmanagement als Handlung wird das Effort-Management eroertert (Fahren unter energetischer Perspektive; Energetische Darstellung der Handlung). Anschliessend werden die Konsequenzen fuer Assistenzsysteme diskutiert. Von der Funktion her sind drei Systeme zu unterscheiden: Imperative, informierende sowie substituierende Assistenzsysteme, die jeweils die Beanspruchung des Fahrers in unterschiedlicher Weise beeinflussen: Imperative Assistenz (zum Beispiel durch Warntoene) fuehrt zu einer massiven Erhoehung des Aktivationssystems. Informierende Assistenz (durch zusaetzliche Information) erbringt eine Erhoehung der Erregung. Substituierende Assistenz (durch Ersatz von Teilen der Fahrhandlung) verringert sowohl das Erregungsniveau wie die Aktivation. Die Einfuehrung von Assistenzsystemen erfordert eine Standardprozedur der Ueberpruefung unter dem Gesichtspunkt der Fahrsicherheit, am besten mit Hilfe einer Fahrprobe. Beitrag zum Themenschwerpunkt 3 "Chancen und Risiken durch Fahrerassistenzsysteme fuer das Verkehrsgeschehen" des ITS-Workshops der Bundesanstalt fuer Strassenwesen am 19. Maerz 1998. Siehe auch Gesamtaufnahme des Workshops, IDS-Nummer D342000.

  • Authors:
    • KRUEGER, H -
  • Publication Date: 1999

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01203230
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:16PM