Verkehrliche Aspekte von Grosseinrichtungen des Handels und der Freizeit an nicht-integrierten Standorten

Suburbanisierung und die Ansiedlung grosser Einrichtungen des Handels und der Freizeit im Aussengebiet auf der gruenen Wiese bedingen sich gegenseitig. Es gibt ein grosses Nachfragepotential aus dem Versorgungsbeduerfnis und dem Freizeitanspruch der Umlandbevoelkerung, das sich nicht mehr auf die Kernstaedte konzentriert. Ueber die verkehrlichen Auswirkungen grosser Einrichtungen des Handels und der Freizeit liegen in Deutschland keine zusammenfassenden systematisch erarbeiteten Erkenntnisse vor. Mit dem kuerzlich erschienenen Arbeitspapier Nummer 49 der Forschungsgesellschaft fuer Strassen- und Verkehrswesen (FGSV) "Verkehrliche Wirkungen von Grosseinrichtungen des Handels und der Freizeit" wird der derzeitige Erkenntnisstand dargestellt. Es soll dazu anregen, Forschungen zu den verkehrlichen Aspekten dieser Einrichtungen durchzufuehren und damit den Entscheidungstraegern zur Verbesserung der Verkehrsverhaeltnisse an bestehenden Einrichtungen und in den Genehmigungsverfahren Entscheidungsgrundlagen zur Verfuegung zu stellen. Ueber den Teilbereich der Einrichtungen an nicht-integrierten Standorten wird vertiefend eingegangen. Ein Standort wird als "nicht-integriert" bezeichnet, wenn er auf der gruenen Wiese liegt oder am Stadtrand ohne attraktive OEPNV-Anbindung, so dass regelmaessig der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) sehr hoch ist. Das Verkehrsaufkommen der Einrichtungen ist abhaengig vom Angebot des Standortes. Die Abschaetzung des zu erwartenden Verkehrsaufkommens sollte zu einem fruehen Planungsstadium moeglich sein. Die zu diesen Abschaetzungen notwendigen Kenndaten und die daraus zu erzielenden Ergebnisse werden vorgestellt.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01203091
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:13PM