Entwicklung geeigneter Pruefmethoden zum Nachweis von Schweissnahtrissen an beschichteten Stahlbrueckenbauteilen

Fuer die zerstoerungsfreie Pruefung von beschichteten Stahlbrueckenbauteilen - insbesondere der Schweissnaehte - soll ein Pruefverfahren entwickelt werden, das auch bei vorhandenen Korrosionsschutzbeschichtungen angewandt werden kann. Bei der Pruefung von bestehenden Stahlbruecken stellt sich besonders an den orthotrophen Fahrbahnplatten immer wieder die Frage, ob unter der Korrosionsschutzbeschichtung in Schweissnaehten Risse vorhanden sind. Unter Laborbedingungen hat im Rahmen von Voruntersuchungen eine Geraetekonfiguration mit Magnetfeldsensoren aus einzelnen Komponenten ihre Eignung unter Beweis gestellt. Daraus soll nun ein kompaktes Geraet fuer den Einsatz vor Ort zur Ausfuehrung gebracht werden, welches unter Praxisbedingungen von Brueckenpruefern eingesetzt werden kann. Fuer diesen Zweck sind gesicherte Kenntnisse ueber die Aussagefaehigkeit (Fehlergroesse, Nachweistiefe) des Verfahrens noetig. Es ist eine Optimierung der Geraetekonfiguration - insbesondere der Pruefsensoren - auf die Anwendung bei Stumpf- und Kehlnaehten notwendig. Anwendungsrichtlinien, Ausbildungsprogramme fuer das Pruefpersonal und Kalibrierkoerper sind zu erstellen. Ziel des Projektes ist es, dass ein baustellentaugliches Pruefgeraet zur Verfuegung steht.