Verfahren zur Untersuchung von Ueberholvorgaengen

Die Rekonstruktion von Ueberholunfaellen erfordert das Nachvollziehen der Bewegungsablaeufe der beteiligten Fahrzeuge mittels Modellen. Im Beitrag werden Verfahren zur unfallanalytischen Untersuchung von Ueberholvorgaengen dargestellt. In die Modellbildung werden Vorausfahrer, Ueberholer und Gegenverkehr einbezogen. Der Ueberholvorgang wird in die Abschnitte Ausscheren, Vorbeifahren und Wiedereinordnen unterteilt und fuer die in Paragraph 5 StVO vorgeschriebenen Sicherheitsbedingungen berechnet. Die Moeglichkeiten und Grenzen der traditionellen Berechnung werden behandelt. Als zweite Verfahrensvariante wird ein Simulationsrechenprogramm vorgestellt, mit dem zu einem Beispiel Wiedereinordnungslaenge, Ueberhollaengen, kollisionsfreier Anfangsabstand und die mindestens erforderliche Laenge des gegenverkehrsfreien Anfangsabstands und die mindestens erforderliche Laenge der gegenverkehrsfreien Einsicht berechnet werden. Die anhand eines Beispiels vorgenommenen Simulationen erfolgen fuer eine Grundvariante und fuer Zusatzvarianten mit Veraenderung jeweils einer Variablen. Damit kann ueberprueft werden, welchen Einfluss eine bei der Unfallrekonstruktion eventuell nicht genau erfasste Variable auf das Ergebnis haben koennte.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202995
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:11PM