Feste Fehmarnbelt-Querung. Wirtschaftlichkeit einer Privatfinanzierung

Aktuell wird eine feste Querung des Fehmarnbelt zwischen Puttgarden und Rodby diskutiert. Sieben technische Loesungsvarianten wurden zwischenzeitlich untersucht. Abschliessende Ergebnisse zur Finanzierung oder zu verkehrswirtschaftlichen Nutzenaspekten liegen nicht vor. Sie sind unerlaesslich, wenn der 1999 beginnende politische Entscheidungsprozess effizient verlaufen soll. Im Beitrag wird zum einen auf moegliche verkehrswirtschaftliche Nutzeneffekte hingewiesen, die aus Veraenderungen des modal split und der Routenwahl resultieren. Zum anderen wird angesichts der oeffentlichen Haushaltsproblematik sowohl auf deutscher als auch auf daenischer Seite untersucht, ob eine Fehmarn-Querung unter Anwendung eines Privatfinanzierungsmodells grundsaetzlich moeglich und oekonomisch sinnvoll ist. Festgehalten wird zu letzterem, dass das Betreibermodell mit Strassenmauterhebung unter den am Fehmarnbelt gegebenen Rahmenbedingungen die grundsaetzlich geeignete Variante der Privatfinanzierung ist. Da eine rein privatwirtschaftliche Finanzierung, Erstellung und Betreiberschaft mit Mauterhebung unter den Marktgegebenheiten und Verkehrsentwicklungen nicht die Schwelle der Wirtschaftlichkeit erreicht, sollte eine staatliche Unterstuetzung, insbesondere durch eine Anschubfinanzierung geprueft werden. Titel in Englisch: Bridging the Fehmarnbelt - a review of the economic implications of financing this project by private means.

  • Authors:
    • MAENNIG, W
    • PODURIN, A
    • SAMES, M
  • Publication Date: 1999

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202973
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:11PM