KINDER ALS VERKEHRSTEILNEHMER - PSYCHOLOGISCHE ERKENNTNISSE UND FOLGERUNGEN: ARBEITSFELDER FUER DIE VERKEHRSWACHTEN

Die Verkehrsteilnahme des Kindes beginnt schon vor der Geburt, das Ungeborene reagiert bereits auf Licht und Geraeusche. Bei Ausfahrten im Kinderwagen tauchen vielerlei Gefahren auf: Nichtbeachtung durch Autofahrer, gefaehrliches Verhalten der Kinder (Gegenstaende auf die Fahrbahn werfen, aussteigen und loslaufen wollen). Zunehmende Sprachstoerungen (1996: 18 - 34 Prozent der Kinder gegenueber 4 Prozent im Jahre 1982) bewirken, dass die davon betroffenen Kinder mit herkoemmlicher Verkehrserziehung nicht zu erreichen sind. Kinder im Kindergartenalter haben noch eine verringerte Wahrnehmungskapazitaet und laengere Reaktionszeit als Erwachsene. Bis zum siebten Lebensjahr machen Kinder hauptsaechlich Erfahrung durch Bewegung, alle Reaktionen gehen eher von den Muskeln aus als vom Verstand. In der Bewegung begreifen die Kinder ihre Umwelt, deshalb ist das Ausleben des Bewegungsdrangs wichtig fuer die weitere Entwicklung. Erst mit sieben Jahren ist der Bewegungsdrang so ausgelebt, dass das Kind sich umsichtiger verhaelt.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202855
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:08PM