Optimierung und Qualitaetssicherung offenporiger Asphaltdeckschichten

Im Zuge des Ausbaus der Bundesautobahn A 2 wurden zwischen Peine und Helmstedt mehrere Baulose in offenporiger Asphaltdeckschichtbauweise mit Mischgut aus Durchlaufmischanlagen und einer Chargenmischanlage hergestellt. Zur Qualitaetssicherung wurden Asphaltmischgutproben entnommen und erweiterten Kontrollpruefungen unterworfen. Gegenstand der erweiterten Kontrollpruefungen waren Untersuchungen zur Produktionsgenauigkeit der Mischanlagen, zur Praezision des Verfahrens, zur Bestimmung der Raumdichte, zum Haftverhalten des Asphalts, zu den Bindemittel-Ablaufeigenschaften, zum Verdichtungsverhalten, zur Spurrinnenbildung und zur Feinkornnachbildung. Aus den Untersuchungsergebnissen kann unter anderem abgeleitet werden, dass die Herstellung von offenporigem Asphaltdeckschichtmischgut gleichermassen in Chargen- und Durchlaufmischanlagen erfolgen kann. Hohe Bindemittelgehalte beguenstigen bei Abnahme des erzielbaren Hohlraumgehaltes das Haftverhalten. Das Haftverhalten wird auch durch die Art des Bindemittels und die Art der Mineralstoffe beeinflusst. Ein Ablaufen des Bindemittels wird trotz der relativ hohen Bindemittelgehalte nicht festgestellt. Zur Realisierung grosser Hohlraumgehalte muss die Korngroessenverteilung optimiert werden. Da der erzielbare Verdichtungsgrad die Spurrinnenbildung und insbesondere das Splitthaltevermoegen beeinflussen kann, sind moeglichst hohe Verdichtungsgrade anzustreben. Bei der Verdichtung des offenporigen Asphaltdeckschichtmischguts im Laboratorium und in geringerem Masse auch im Felde ist mit Feinkornnachbildung zu rechnen, so dass hohe Anforderungen an die Festigkeit des Gesteins zu stellen sind.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202681
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 7:04PM