Maschinen und Methoden zur Bodenstabilisierung

Bei vielen Erdbauvorhaben muessen zum Erreichen der Tragfaehigkeitsvorgaben die anstehenden Boeden mit hydraulischen Bindemitteln behandelt werden. Der Bericht enthaelt ueberwiegend maschinentechnische Anforderungen an Bodenbehandlungen. Bei den vorbereitenden Arbeiten werden meistens herkoemmliche Erdbaumaschinen eingesetzt. Zum gleichmaessigen Aufstreuen des Bindemittels wird eine Verteilermaschine benoetigt, die folgende Kriterien erfuellt: problemlose Gelaendebefahrbarkeit, ausreichender Bindemittelvorrat, leichte Befuellbarkeit, Auflockerungseinrichtungen im Bindemittelbehaelter und wegabhaengige Dosiereinrichtung. Eine gleichmaessige Durchmischung des aufgestreuten Bindemittels laesst sich im allgemeinen nur mit mehreren Mischfraesuebergaengen erreichen. Sie wird durch eine einheitliche Faerbung und Struktur des behandelten Bodens angezeigt. Fuer grossflaechige Einsaetze geeignete Mischfraesen sind in der Regel Spezialmaschinen. Die Fraesrotoren sind zwischen den beiden Fahrachsen angeordnet. Kleine Mischfraesen haben eine Einwirktiefe von etwa 20 cm, grosse Maschinen eine von bis zu 60 cm. Die Einwirktiefe wird auch von der Struktur und Bindigkeit des Bodens bestimmt. Grosse Bedeutung fuer den Zerkleinerungs- und Mischvorgang haben Form, Anordnung und Anzahl der Fraeswellen-Werkzeuge. Mischfraesen sollten mit unterschiedlichen Zaehnen (Verschleissteile) ausgeruestet werden koennen: Rundschaftmeissel fuer Einsaetze in stark mit Steinen durchsetzten Boeden, Spatenmeissel bei rolligen oder schwach bindigen Boeden und L-Zaehne bei stark bindigen Boeden.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202399
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:59PM