VORBEUGENDE ABWEHR VON VERKEHRSGEFAHREN, VERURSACHT DURCH DROGENKONSUMIERENDE KRAFTFAHRER

Der Umgang mit Drogen und das rauschbedingte Fuehren eines Kraftfahrzeugs sind unter Strafe gestellt, ausserdem ist die Entziehung der Fahrerlaubnis moeglich. Seit dem 1.8.1998 handelt ordnungswidrig, wer unter dem Einfluss von Rauschmitteln ein Kraftfahrzeug fuehrt; in diesem Fall wird regelmaessig ein Fahrverbot von drei Monaten verhaengt. Dabei kommt es nicht auf die rauschbedingte Unfaehigkeit zur Fahrzeugfuehrung an. Neben den Mitteln des Strafrechts hat die Verwaltungsbehoerde im Rahmen des Ordnungsrechts seit Jahrzehnten die Moeglichkeit, die Fahrerlaubnis wegen Eignungsmaengeln zu entziehen. Die Wirksamkeit der Sanktionen im Strafrecht hat den entscheidenden Schwachpunkt, dass es - im Gegensatz zum Alkoholkonsum - keine anerkannten Grenzwerte beim Konsum der verschiedenen Drogen gibt. Um das Ausmass der gegenwaertigen Strafbarkeitsluecke aufzuzeigen, werden verschiedene repraesentative Faelle der Rechtsprechung referiert. Beitrag zum Seminar "Illegale Drogen und Medikamente im Strassenverkehr" des Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. am 25. und 26. Juni in Arnsberg.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 31-5
  • Monograph Title: Mal notwendig - mal gefaehrlich. Arzneimittel im Strassenverkehr. Wechselwirkung mit Suchtmitteln und Alkohol
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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202213
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:55PM