DROGENNACHWEIS - DROGENERKENNUNG DURCH POLIZEIBEAMTE

Die Konsumenten von Drogen und Medikamenten stellen ebenso wie Alkoholisierte einen erheblichen Risikofaktor im Betrieb und Strassenverkehr dar. Mehr als zwei Millionen Deutsche konsumieren Haschisch oder Marihuana, ca.160.000 bis 200.000 Menschen greifen zu illegalen Drogen. Die Zahl der unter Drogeneinfluss Verunglueckten stieg in den letzten Jahren deutlich an (1997: 612 Unfaelle mit Personenschaden, darunter 25 Getoetete). Von den im Jahre 1996 in Apotheken verkauften Arzneimitteln (1,661 Milliarden Packungen) wurden nur 60 Prozent aerztlich verordnet, der Rest entfiel auf Selbstmedikation. Die meistverkauften Arzneimittel waren Analgetika (184,1 Millionen Packungen), Husten- und Erkaeltungsmittel (144,9 Millionen), Magen-Darm-Mittel (136,8 Millionen), Dermatologika (124,5 Millionen) und Antirheumatika (86,9 Millionen). Um den vielfach zu sorglosen Umgang mit Drogen und Medikamenten zu begegnen, hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ein umfangreiches Basis-Medienpaket fuer verschiedene Zielgruppen und Umsetzer entwickelt. Im einzelnen handelt es sich um das Umsetzerhandbuch "Angedroehnt und abgefahren", die Faktensammlung und das Info-Paket "Drogen und Medikamente im Strassenverkehr", das Kompendium "Suchtprobleme im Betrieb", den Musik-Video-Clip "Flash", das Heft "Arzneimittel und Strassenverkehr" und eine Jugendaktion. Beitrag zum Seminar "Illegale Drogen und Medikamente im Strassenverkehr" des Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. am 25. und 26. Juni in Arnsberg.

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 25-9
  • Monograph Title: Mal notwendig - mal gefaehrlich. Arzneimittel im Strassenverkehr. Wechselwirkung mit Suchtmitteln und Alkohol
  • Serial:

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202212
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:55PM