Neubau der Elbebruecke in Pirna

Die neue Bruecke ueber die Elbe in Pirna ist der erste Bauabschnitt fuer die Westumgehung der Stadt im Zuge der Staatsstrasse 177. Sie wird nach ihrer Fertigstellung mit einer Gesamtlaenge von 1.071,5 Metern die laengste Strassenbruecke im Freistaat Sachsen sein. Der zur Ausfuehrung bestimmte Entwurf wurde in einem Wettbewerbsverfahren ermittelt. Die Bruecke wird als kontinuierlicher Durchlauftraeger ueber 17 Felder gebaut. Jede Richtungsfahrbahn hat einen eigenen Ueberbau. Die Bruecke ist in Laengsrichtung in drei Abschnitte gegliedert: In die linkselbische 479,5 Meter lange Vorlandbruecke aus Spannbeton mit Regelstuetzweiten von 52 Metern, die 416 Meter lange Hauptbruecke in Stahlverbundbauweise und die rechtselbische Spannbeton-Vorlandbruecke mit 176,0 Metern Laenge. Die Vorlandbruecken sind laengs- und quervorgespannte Hohlkaesten mit geneigten Stegen und beiderseitigen Kragarmen. Die Strombruecke wird als in sich verankerte Bogenbruecke mit insgesamt vier unter der Fahrbahn liegenden Halbboegen je Ueberbau hergestellt. Die von jedem Strompfeiler auskragenden beiden Halbboegen werden durch den darueber liegenden als Zugband wirkenden Stahlverbundueberbau in sich verankert. Der Stahlverbundueberbau hat ebenfalls Kastenquerschnitt, in der gleichen Form wie die Kastentraeger der Vorlandbruecken. Das Wettbewerbsverfahren, die Gruendung der Pfeiler und Widerlager, konstruktive Einzelheiten, die Bauverfahren und insbesondere die schwierige Koppelstelle zwischen den Halbboegen und dem Verbundueberbau werden in Form von Photos und Skizzen sowie textlich dargestellt. Einzelheiten zur Fertigung und Montage des Verbundueberbaus werden in einem gesonderten Fachartikel beschrieben.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202183
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:54PM