Verbundverhalten bei Querzug

In experimentellen und rechnerischen Untersuchungen war das Verbundverhalten von Bauteilen aus Stahlbeton zu erforschen, die planmaessig in beiden Hauptrichtungen Zugpannungen aufweisen. Hierdurch kann es zu Rissbildungen parallel zur auf Zug beanspruchten Bewehrung und zur Einschraenkung des Verbundes kommen. Derartige Spannungszustaende treten zum Beispiel an der Unterseite von in zwei Richtungen gespannten Platten oder bei Behaeltern unter Innendruck auf. In der beschriebenen Versuchseinrichtung wurde zunaechst planmaessig ein Riss mit vorgewaehlter Breite parallel zu einem einbetonierten Betonstahl erzeugt und dieser danach ausgezogen. Die voreingestellten Rissbreiten variierten zwischen 0,25 und 1,5 mm. Referenzversuche wurden an Betonstaehlen ohne Rissbildung durchgefuehrt. Ein Vergleich der Versuchsergebnisse mit den derzeit zulaessigen Grundwerten der Verbundspannungen nach DIN 1045 zeigt, dass diese, wenn Laengsrisse vorliegen, deutlich zu hoch sind. In begleitenden rechnerischen Untersuchungen, die an einem dreidimensionalen Rechenmodell nach der Methode der finiten Elemente durchgefuehrt wurden, konnten die experimentellen Ergebnisse im wesentlichen nachvollzogen werden. Kurzbericht zu einem Forschungsprojekt, gefoerdert vom Deutschen Institut fuer Bautechnik, Berlin.

  • Availability:
  • Authors:
    • EIBL, J
    • IDDA, K
    • LUCERO-CIMAS, H N
  • Publication Date: 1999

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01202180
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:54PM