Kreislauffoerderung - Moeglichkeiten zur Foerderung des grossstaedtischen Fussverkehrs am Beispiel Muenchen

Die Autoren berichten ueber das Ergebnis eines entsprechenden Forschungsvorhabens im Auftrag des Bundesministerium fuer Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, das in Zusammenarbeit mit dem Planungsreferat der Landeshauptstadt Muenchen bearbeitet wurde. Dazu wurden unter anderem Befragungen und Beobachtungen von Fussgaengern durchgefuehrt, Experten befragt und Massnahmenvorschlaege entwickelt. Trotz zahlreicher Massnahmen und Konzepte zur Verkehrsberuhigung und Fussverkehrsfoerderung konnte auch in Muenchen der bundesweite Trend des Fussverkehrsrueckgangs zunaechst nicht aufgehalten werden. Erst in den letzten Jahren zeichnet sich in Muenchen eine Stabilisierung des Fussverkehrsanteils bei 20-25 Prozent der Wege beziehungsweise Fahrten ab. Hauptunfallursache bundesweit - und dies bestaetigen auch die Ergebnisse in Muenchen - ist die nicht angepasste Geschwindigkeit des Kfz-Verkehrs. Die Massnahmenvorschlaege reichen daher von Massnahmen zur Geschwindigkeitsdaempfung und verstaerkten Querungsmoeglichkeiten ueber konkrete gestalterische Empfehlungen, wie zum Beispiel Gehwegmindestbreiten von 2 m in Nebenstrassen und 3-4 m an Hauptstrassen, bis hin zu Aenderungsvorschlaegen der StVO und der dringenden Forderung, ein eigenes Regelwerk fuer den Fussverkehr zu erarbeiten.

  • Authors:
    • Bracher, T
    • KOPPEN, G -
  • Publication Date: 1998

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 165-70
  • Serial:
    • RAUMPLANUNG
    • Issue Number: 82
    • Publisher: INFORMATIONSKREIS FUER RAUMPLANUNG

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01201998
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:50PM