Dezentral gesteuerte Gueterverkehrssysteme und Transportketten, dargestellt am Beispiel der Grossen Kreisstadt Weil am Rhein

Am Beispiel der Grossen Kreisstadt Weil am Rhein wird gezeigt, wie die Vielfalt der Verkehrstraeger und Verkehrsmittel durch logistische Koordination und Verknuepfung zu zeit- und kostenoptimalen Transportketten und zu umweltvertraeglicher Buendelung der Verkehrsstroeme fuehren. Grundlage fuer konzeptionelle Loesungen bildet die Ermittlung des Verkehrsaufkommens und die Entwicklung von Verkehrsszenarien. Vorgeschlagen werden die logistische und telematische Verknuepfung der im Untersuchungsraum vorhandenen Umschlaganlagen und ihre Steuerung ueber ein trimodales Logistisches Dienstleistungszentrum (LDZ) mit den Teilstandorten in Weil am Rhein, Mulhouse und Basel-Muttenz. Eingezogen werden hierbei auch die Hafenanlagen in Basel und Weil am Rhein sowie der Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg. Eine bedeutende Rolle in der Untersuchung spielt die Zusammenarbeit der dezentralen Gueterverkehrseinrichtungen und die Bildung alternativer Kooperations- und Koordinationsmodelle fuer das LDZ Weil am Rhein. Im Rahmen der Betrachtungen werden Empfehlungen fuer Standortkonzeptionen, fuer Beteiligungskonzepte und fuer die Bildung von Entwicklungsgesellschaften gegeben sowie Anregungen fuer unterschiedliche Finanzierungsmoeglichkeiten und Umsetzungsmassnahmen eroertert. Die Diskussion der Uebertragbarkeit der Studienergebnisse auf andere Projekte schliesst das Forschungsvorhaben ab.