Dauerhaftigkeit von Draenbeton fuer Betonfahrbahndecken

Zur Verringerung der Laermemission des Strassenverkehrs wird seit einiger Zeit versucht, offenporige Belaege aus Draenbeton als laermmindernde Fahrbahndecke einzusetzen. Der Draenbeton mit einem Hohlraumgehalt von circa 20 bis 25 Prozent wird dabei in einer Schichtdicke von 4 bis 8 cm auf den bereits erhaerteten Unterbeton oder "frisch in frisch" auf den noch nicht erstarrten Beton aufgebracht. Da die Dauerhaftigkeit des Draenbetons einschliesslich des Verbundverhaltens zwischen Draenbeton und dichtem Unterbeton noch nicht ausreichend untersucht war, wurde diesen Fragestellungen in Laborversuchen nachgegangen. Druck-, Biegezug- und Spaltzugfestigkeit werden vorrangig von der Verdichtung, das heisst vom Hohlraumgehalt, beeinflusst. Die Biegezug- und Spaltzugfestigkeit laesst sich durch die Zugabe einer Polymeremulsion steigern. Der Frost-Tausalz-Widerstand laesst sich ebenfalls durch Zugabe einer Polymeremulsion verbessern. Ein ausreichender Frost-Tausalz-Widerstand konnte jedoch nur durch die gleichzeitige Zugabe von Polymeremulsion und Mikrosilica erzielt werden. Der Verbund zwischen dichtem Unterbeton und Draenbeton wird durch die Frost-Tausalz-Beanspruchung beeintraechtigt.

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01201735
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:45PM