GRUNDPROBLEME DER REAKTIONSZEIT DES KRAFTFAHRERS

Nach einem Ueberblick ueber die Phasen der Reaktionszeit (Reaktionsgrundzeit, Blickzuwendungszeit, uebrige Phasen bei Vollbremsung) wird die Dauer der Reaktionsvorgaenge behandelt. Die einzelnen Mindest-, Durchschnitts- und Hoechstwerte, die das sogenannte Koelner Modell zugrundelegt, ohne sie zum Dogma zu erheben, werden diskutiert. Da die Handhabung des Modells fuer den nicht sachverstaendigen Juristen fuer zu kompliziert gehalten wird, wird eine Vereinfachung gefordert. Als weiterer schwacher Punkt des Modells wird die Ausklammerung verschiedener Fallgruppen (zum Beispiel Schrecksituationen, Unfaelle bei Dunkelheit) bedauert. Abschliessend werden die bei der rechtlichen Beurteilung zu beachtenden Erkenntnisse (die im wesentlichen dem Koelner Modell entsprechen) wiedergegeben. Ueberarbeitete und erweiterte Fassung eines am 18.6.1998 in der Hessischen Polizeischule in Wiesbaden im Rahmen des 42. Weiterbildungsseminars fuer amtlich anerkannte Sachverstaendige gehaltenen Vortrags.

Language

  • German

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  • Accession Number: 01201668
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:43PM