VERKEHRSMITTELWAHL IM STIMMUNGSWANDEL

Loesungsmoeglichkeiten der Verkehrsproblematik suchte man in der Vergangenheit meist in Massnahmen im System selbst; Massnahmen "fuer den Kopf", wie Aufklaerung, Information, Motivation, die sogenannten "soft policies", kamen dabei meist zu kurz. In juengerer Zeit wird dem letzteren Bereich jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Allerdings sind die Auffassungen, ob und inwiefern "soft policies" wirksam werden koennen, unterschiedlich. Haeufig angemerkt wird, dass in vielen Koepfen wohl positive Einstellungen zur Nutzung umwelt- und stadtvertraeglicher Verkehrsmittel existierten, dass aber solche Einstellungen nicht dazu fuehrten, einen Verkehrsmittelwechsel tatsaechlich vorzunehmen. Der Beitrag haelt fest, dass bereits einfache Verhaltensaenderungen bei der aktiven Mobilitaet einen spuerbaren Einfluss auf die ersehnten Verbesserungen haben wuerden, dass aber diese Veraenderungen in der oeffentlichen Meinung faelschlicherweise fuer so einschneidend gehalten werden, dass jeder Versuch, sie in Gang zu bringen, bereits als unangemessene Verschlechterung der Lebensqualitaet angesehen wird. Aus dieser "mentalen Blockade" weist, so der Autor, die Verkehrsplanung keinen Ausweg. Notwendig ist nicht zuerst eine Veraenderung der Rahmenbedingungen, sondern eine Veraenderung bei den Menschen selbst. Siehe auch Gesamtaufnahme des Buches, IDS-Nummer D341166.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01201491
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-87159-013-4
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:40PM