Fahren mit Licht am Tag - fuenf Jahre polnische Erfahrungen

Daytime running light - Five years of Polish experience

1991 fuehrte das polnische Verkehrsministerium eine landesweit gueltige Bestimmung mit der allgemeinen Verpflichtung ein, von November bis Maerz auch tagsueber mit Licht zu fahren (Daytime Running Light - DRL). 1995 votierte das Verkehrsministerium fuer die Erweiterung des obligatorischen Gebrauchs von DRL ueber das ganze Jahr. Ziel der Untersuchung war herauszufinden, bis zu welchem Grad der Rueckgang der Anzahl der Verkehrsunfaelle in 1992-93 tatsaechlich auf die Einfuehrung von DRL zurueckzufuehren war. Es wurden folgende Schlussfolgerungen gezogen: 1. Die Einfuehrung von DRL brachte hinsichtlich der Erhoehung der Sicherheit nicht die erwarteten Ergebnisse. 2. Eine besondere Unfallhaeufigkeit erfolgt direkt nach dem Ablauf der DRL-Pflicht im Maerz. Die Absenkung des kritischen Schwellenwertes der Stimulus-Sensibilisierung fuehrt zu einem Ansteigen des Risikowertes. 3. Der freigestellte Gebrauch der Scheinwerfer fuehrt zum Auftreten von zwei sich widersprechenden Phaenomenen auf den Strassen: Anstieg des kritischen Wertes der Stimulus-Sensibilisierung und die Auswirkung, dass die Fahrzeuge ohne DRL zu spaet oder gar nicht gesehen werden. Beide Phaenomene fuehren zu eher negativen Ergebnissen. Beitrag zum Arbeitskreis Sicherheit und Risikoverhalten des 36. BDP Kongresses fuer Verkehrspsychologie in Dresden, 18.-20. September 1996. Siehe auch Gesamtaufnahme des Kongresses, IDS-Nummer D341101.

Language

  • English

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01201483
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-931589-06-4
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:40PM