Beurteilung der Fahrleistung bei Personen mit cerebralen Sehstoerungen: Eine Fahrsimulatorstudie

Um die Bedeutung des Gesichtsfeldes fuer den Strassenverkehr besser einschaetzen zu koennen, wurde eine Studie an einem Fahrsimulator durchgefuehrt, an der neun Patienten mit cerebralen Sehleistungsstoerungen teilnahmen. Die Fahrzeit, die Reaktionszeit und die Fehler wurden mit einer Gruppe von zehn Personen ohne Sehschaedigung verglichen, um herauszufinden, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Groesse des Gesichtsfelddefektes und der Leistung am Fahrsimulator besteht. Sehgeschaedigte Personen unterscheiden sich in keinem Pruefparameter am Fahrsimulator von den normalsichtigen Probanden. Das Ergebnis spricht dafuer, dass Personen mit Gesichtsfeldstoerungen, selbst solche mit homonymem Hemianopsien, nicht notwendigerweise vom Strassenverkehr ausgeschlossen werden sollten. Es muss nunmehr geprueft werden, inwieweit Patienten mit Gesichtsfelddefekten in der Lage sind, Defekte zu kompensieren und wie dies fuer die Verkehrssicherheit zu bewerten ist. (A) Beitrag zum Arbeitskreis Diagnostik des 36. BDP Kongresses fuer Verkehrspsychologie in Dresden, 18.-20. September 1996. Siehe auch Gesamtaufnahme des Kongresses, IDS-Nummer D341101.

Language

  • German

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  • Accession Number: 01201434
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-931589-06-4
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:39PM