DIE MEDIZINISCH-PSYCHOLOGISCHE UNTERSUCHUNG VON KRAFTFAHRERN

Es werden verschiedene Vorschlaege zur Reform der medizinisch-psychologischen Eignungsbegutachtung gemacht. Diese Vorschlaege betreffen die Transparenz interner Richtlinien amtlich anerkannter Untersuchungsstellen, die Verstaendlichkeit der Gutachten fuer die Betroffenen, die Verwendung von Textbausteinen in Gutachten, die Konkretisierung und Probandenbezogenheit der Fragestellung fuer die Begutachtung, die Kosten und Nebenkosten fuer den Begutachtungsaufwand, die fruehzeitige Information der Betroffenen, die Aufgabentrennung zwischen Begutachtung und Therapie, sowie die Moeglichkeiten auf eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) zu verzichten, wenn der Autofahrer waehrend der Sperrfrist an einer Nachschulung teilgenommen oder sich einer Therapie unterzogen hat. Es wird entschieden gegen die Senkung der Eingriffsgrenze von jetzt 1,6 Promille auf kuenftig 1,0 Promille argumentiert. Ausserdem wird dafuer eingetreten, die Zulassung von Institutionen, die amtlich anerkannte Untersuchungen anbieten, zu liberalisieren, da Pluralismus zu Qualitaetsverbesserungen dank Konkurrenz fuehren kann. Referat, gehalten im Arbeitskreis VII (Leitung: Bode,H-J) des 35. Deutschen Verkehrsgerichtstages 1997. Siehe auch IDS-Nummer D341050.

  • Authors:
    • JUNG, E
  • Publication Date: 1997

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01201387
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:38PM