VERORDNUNGSHAEUFIGKEITEN VERKEHRSRELEVANTER MEDIKAMENTE. ANALYSEN ZUM ALTERS- UND GESCHLECHTSSPEZIFISCHEN VERBRAUCH DER GKV-VERSICHERTEN ZU AUSGEWAEHLTEN STOFFGRUPPEN

Zu den wichtigsten Stoffgruppen, die mit einiger Wahrscheinlichkeit zerebrale Wirkungen haben und damit eine Verkehrsteilnahme des Konsumenten problematisch erscheinen lassen, gehoeren die Psychopharmaka und die Hypnotika/Sedativa. Zu den Psychopharmaka zaehlen die Stoffgruppen der Tranquillantien, Antidepressiva und Neuroleptika. Auch opioide Analgetika und Antitussiva sowie orale Antiallergika werden beruecksichtigt. In den vergangenen 10 Jahren wurden im Verlauf Tranquillantien weitaus seltener verordnet, dagegen stieg die Verordnungsmenge von Neuroleptika und Antidepressiva stark an. Die Benzodiazepine erfuhren zunaechst einen steilen Anstieg und verweilen nun auf einem hohen Niveau; die Bedeutung der Barbiturate sinkt hingegen. Pflanzliche Praeparate zeigen einen stetigen Aufwaertstrend. Die untersuchten Stoffgruppen haben ihren Schwerpunkt in den hohen Altersgruppen, die der Neuroleptika, der Antidepressiva und auch der Tranquillantien in der Altersgruppe von 30 bis 60 Jahren. Opioide Analgetika und Antiallergika haben verglichen mit den Psychopharmaka / Hypnotika / Sedativa zwar mengenmaessig nur eine untergeordnete Bedeutung, jedoch liegt der Schwerpunkt der Verordnungen in den juengeren Jahrgaengen. Aus den Ausfuehrungen sollen sich einige Rueckschluesse ergeben, die die Dimension des Gefaehrdungspotentials von Medikamenten im Strassenverkehr veranschaulichen. Beitrag zu Teil I: Verbrauch und Auftreten im Verkehr. Siehe auch Gesamtaufnahme des Buches, IDS-Nummer D341032.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01201322
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • ISBN: 3-437-00842-0
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:37PM