Zur Konkurrenz exogener und endogener Teilursachen bei der Kausalitaetsbegutachtung in der Privaten Unfallversicherung

Gut 70 Prozent der Todesfaelle durch Verletzungen und Vergiftungen betreffen Menschen im Alter ueber 75 Jahren. Angesichts der Korrelation zwischen Alter und Morbiditaet stellt sich die Frage nach der versicherungsrechtlichen Bedeutung der Mitwirkung vorbestehender Erkrankungen beim Unfalltod. Bei der Begutachtung von Todesfaellen ist bei gleichzeitigem Vorliegen multipler Erkrankungen und Verletzungen die Frage der partialen Kausalitaet sorgfaeltig zu pruefen. Das Vorliegen mitursaechlicher Krankheiten kann zu einer Leistungseinschraenkung der Versicherungsleistungen fuehren. Zu beachten sind auch psychogene Erkrankungen. An drei Kasuistiken wird dies dargestellt. Die Beurteilung erstreckt sich insbesondere auf die Konkurrenz traumatischer und endogen-krankhafter Befunde. Die Konsequenzen fuer die unfallmedizinische Begutachtung werden diskutiert. Beitrag zum Themenschwerpunkt III Recht/Begutachtung des Kongresses 1997 der Deutschen Gesellschaft fuer Verkehrsmedizin e.V., 29. Jahrestagung, Muenster, 19. bis 22. Maerz 1997. Siehe auch Gesamtaufnahme der Jahrestagung, IDS-Nummer D340959.

  • Availability:
  • Authors:
    • MADEA, B
    • SCHMIDT, P
    • DETTMEYER, R
  • Publication Date: 1998

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01201257
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:35PM