Spannbetonbruecken - Flop oder technischer Fortschritt?

Prestressed concrete bridges - Flop or technical progress?

Einleitend werden Negativmeldungen der Tagespresse ueber Spannbeton den entsprechenden Fachberichten ueber diese Baumethode gegenuebergestellt mit dem Ergebnis, dass die Rechtfertigungen der Ingenieure nicht immer zu ihren Gunsten ausfallen. Es folgt eine ausfuehrliche Darstellung der Historie. Spannbeton ist danach eine noch junge Konstruktionsmethode verglichen mit der uebrigen Betontechnik. Die Meilensteine des Spannbetons werden aufgezaehlt, beginnend mit dem Dischingerpatent aus dem Jahre 1936 (Auebruecke in Sachsen). In Deutschland bestehen heute 66 Prozent der Brueckenflaechen im Autobahnnetz aus Spannbeton, 20 Prozent aus Stahlbeton und 10 Prozent aus Stahl. Die moeglichen Stuetzweiten der verschiedenen Brueckensysteme aus Spannbeton wie Balken-, Gewoelbe- und Durchlaufbruecken, freivorgebaute und seilverspannte Bruecken werden dargestellt. Probleme und Loesungen der Details der Spannbetontechnik, insbesondere die der Spannglieder, der Staehle und der Verankerungen, werden diskutiert. Die kritischen Einfluesse auf den Spannbeton durch Risse, Tausalz, Karbonatisierung, Abbindewaerme, Fugenprobleme, unzureichende Verpressung, Korrosion der Spannglieder sowie der Schwierigkeiten bei der Brueckenpruefung werden beschrieben. Der Stand der Technik bezueglich des Vorspannstahls, der Spannsysteme, der Planung, der Ausfuehrung und der Unterhaltung von Spannbetonbruecken werden gruendlich erlaeutert. Abschliessend werden die Aussichten des Spannbetons besonders im Hinblick auf Methoden, Korrosionsschutz, Haltbarkeit und heutiges Qualitaetsmanagement positiv beurteilt.

  • Authors:
    • JUNGWIRTH, D
  • Publication Date: 1998

Language

  • English

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01201087
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:32PM