Warnblinken an Bushaltestellen - Vorschlaege zu Wegen aus einer Sackgasse

Zur Verbesserung der Sicherheit im Schulbusverkehr trat am 1.8.1995 eine StVO-Aenderungsverordnung in Kraft. Danach darf an allen Bussen, die an Haltestellen Warnblinklicht zeigen, nur noch mit Schrittgeschwindigkeit vorbeigefahren werden; das gilt auch fuer den Gegenverkehr. Das soll jedoch kuenftig nur noch an den Haltestellen geschehen, die von den Verkehrsbehoerden als besonders gefaehrlich eingestuft werden. Die verkehrsbehoerdliche Anordnungspraxis divergiert in hohem Masse. Und der Verkehrsalltag entspricht nicht entfernt den hohen Anspruechen. Es werden Auswege aus der Sackgasse zur Diskussion gestellt: Verzicht auf die Schrittgeschwindigkeitsauflage fuer beide Richtungen. Oder: Totales Ueberhol- und Vorbeifahrverbot am warnblinkenden Bus, jedoch ohne Auflagen fuer den Gegenverkehr. Aus aehnlicher Begruendung wird fuer den aus einer Haltebucht herausfahrenden Bus ein wirksames "Wegerecht" durch rote Blinkleuchten gefordert. Schlussfrage: Sollte fuer die Bushaltestellen nicht eine europaeische Harmonisierung angestrebt werden?

Language

  • German

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  • Accession Number: 01201019
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:31PM