Die optimale Umlaufzeit

Den aktuellen Bemuehungen um eine moegliche Reduzierung von Wartezeiten und Stops beziehungsweise entsprechender umweltschaedigender Einfluesse im kommunalen Strassenverkehr sind Grenzen gesetzt, solange nicht auch die Umlaufzeit als Optimierungskriterium mehr ins Spiel gebracht wird. Aufgrund eines vereinfachten Verkehrsflussmodells wird ein Algorithmus entwickelt, der im Rahmen zweier vorgebbarer Hauptverkehrsstroeme fuer Richtung und Gegenrichtung bei minimalem Querverkehr fuer signalisierte Hauptverkehrsstrassen mit bis zu zehn Knoten mit vorgebbarem Abstand, zum Beispiel Einfall- und Ausfallstrassen ohne nennenswerte Vernetzung, bei durchgehender Gruenzeitfuehrung fuer den dominanten Strom fuer alle Umlaufzeiten zwischen 45 und 90 Sekunden, fuer alle Signalisierungs- und Pulkfaelle der Gegenrichtung deren Wartezeiten und Stops berechnet, sortiert und fuer die 46 Umlaufzeiten die jeweiligen Bestloesungen darstellt. Ihr graphischer Verlauf liefert dem Anwender eine oder mehrere optimale Umlaufzeiten fuer seinen Planungsfall sowie die zugehoerigen Zeit-Weg-Baender als Farbgraphik, auf denen die detaillierte Signalplanberechnung aufbauen kann. Mit dieser PC-Hilfe koennen um etwa bis zu Faktor 2 verbesserte Umlaufzeiten ermittelt werden, deren Knotenleistungsfaehigkeit nahezu derjenigen mit maximaler Umlaufzeit entspricht.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01200951
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:29PM