Luftgrenzwerte fuer Daempfe und Aerosole aus Bitumen

Begrifflich wird zwischen Bitumen und Asphalt einerseits sowie Teer, Pech und teerhaltigen Produkten andererseits durch die DIN 55 946 Klarheit geschaffen. Auf dieser Basis werden Bitumen und bitumenhaltige Bindemittel klar definiert. Nur auf diese beziehen sich die seit 1997 im Bundesgesundheitsblatt veroeffentlichten Luftgrenzwerte. Da Bitumen unter Gebrauchsbedingungen von weniger als 80 Grad Celsius keine messbaren Stoffmengen abgibt, gilt der Luftgrenzwert nur bei der Heissverarbeitung. Aber auch dabei verdampft Bitumen nicht als Ganzes, sondern nur Anteile daraus. Die PAK-Konzentrationen sind in den Daempfen sehr niedrig. Aufgrund von circa 35 Messungen, die im Strassenbau mit Fertiger, manuellen Einbau von Gussasphalt im Strassenbau und im Hochbau (geschlossener Raum) sowie bei Verlegung von Dachbahnen durchgefuehrt wurden, wurde eine Grenzwertfestlegung verabschiedet. Die Festlegung des Luftgrenzwertes erfolgt auf der Basis der in der TRGS 102 (beziehungsweise TRGS 901), Abschnitt 2 genannten Kriterien.

Language

  • German

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Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01200806
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:27PM