KEIN SOMMER OHNE OZON

Als Hauptverursacher fuer die Ozonbildung, die insbesondere in den Sommermonaten oeffentliches Interesse hervorruft, gilt der Kraftfahrzeugverkehr. Der Anteil des Strassenverkehrs an den Ozonvorlaeufersubstanzen Stickstoffoxid lag 1990 bei knapp 60 Prozent und bei den organischen Verbindungen bei rund 45 Prozent. Die legislativen Organe auf Laender-Bund-und EU-Ebene haben Richtlinien und Gesetze erlassen, die mittels Beschraenkungen, wie zum Beispiel Fahrverboten, die Ozonbildung vermindern sollen. Im Rahmen eines Ozongrossversuchs in Neckarsulm/Heilbronn und eines Ozonalarms in Hessen wurden im Sommer 1994 die Auswirkungen restriktiver Massnahmen auf den Kraftfahrzeugverkehr untersucht. Die Ergebnisse der Versuche (Neckarsulm/Heilbronn und in Hessen) konnten keine massgebende Ozonminderung nachweisen. Kurzzeitige und regional begrenzte Fahrverbote und Tempolimits stellen keine geeigneten Massnahmen zur Reduzierung der Ozonkonzentration dar.

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01200767
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 6:26PM