Ladungssicherung von Betonfertigteilen

Bei der Befoerderung von Guetern treten verschiedene Belastungszustaende auf, die unter Umstaenden die Ladung aus der urspruenglichen Lage veraendern und diese zum Herabfallen bringen koennen. Daher muessen zu transportierende Gueter auf den Fahrzeugen entsprechend gesichert werden. Angaben zu den physikalischen Grundlagen und zur Ausfuehrung der Ladungssicherung enthalten die Richtlinien VDI 2700 und folgende. Produkte der Betonfertigteilindustrie werden in aller Regel mit Lastkraftwagen zur Einbaustelle transportiert, so auch Elementdecken und Elementwaende. Diese teilvorgefertigten Betonelemente werden in Stapeln mit Hilfe von Zurrgurten und Zurrseilen durch Niederzurren auf den Ladeflaechen gesichert. Fuer eine praxisgerechte und wirtschaftliche Festlegung der erforderlichen Ladungssicherungmittel ist die Kenntnis der Gleitreibungs- beziehungsweise Gleithaftungskennwerte der Materialpaarung von Gut und Ladeflaeche erforderlich. Die VDI 2700 bietet derzeit lediglich fuer Beton in Kombination mit Holz Reibbeiwerte, die eine grosse Streuung aufweisen. Um diese vorliegenden Reibbeiwerte naeher eingrenzen zu koennen, fuehrten das Fraunhofer-Institut fuer Materialfluss und Logistik und der TUEV Rheinland im Auftrag des Bundesverbandes Deutsche Beton- und Fertigteilindustrie e.V. gemeinsam Zugversuche an Elementdecken und Elementwaenden durch. Die in den Versuchen ermittelten Werte ermoeglichen eine wirtschaftliche Dimensionierung der Ladungssicherungsmittel. (A) Siehe auch ITRD-Nummer D344786.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01200023
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:53PM