Eine Befragung zur Schuelerbefoerderung an einer Realschule

Insgesamt 638 Schueler der Realschule Besigheim beantworteten einen Fragebogen bezueglich der Verkehrsmittelnutzung auf dem Schulweg. Bei den Rad fahrenden Schuelern nimmt der Anteil im Winter zugunsten des Busses ab. Jeder sechste Schueler hatte bereits einen Unfall auf dem Schulweg, zwei Drittel davon mit dem Fahrrad. Etwa 31 Prozent aller Fussgaenger haben auf dem Schulweg mindestens einen ungenuegend gesicherten Ueberweg. 135 Schueler benutzen ein Mountainbike auf dem Schulweg. 90 Prozent der Fahrraeder besitzen eine moderne Kettenschaltung. Nur 70 Prozent der Fahrraeder sind nach Angaben der Schueler richtig ausgeruestet. Lediglich 44 Prozent der Radfahrer tragen einen Helm. Radwege koennen von 15 Prozent der Schueler nicht benutzt werden, etwa 50 Prozent nutzen Radwege entlang von Strassen, und nur 35 Prozent koennen auf Wegen abseits der Strassen ungefaehrdet fahren. Das Interesse an einem Fahrradtraining ist sehr gering, nur 22 Prozent wollen daran teilnehmen. Gelegentlich oder immer zur Schule gefahren werden 179 Schueler. Etwa 70 Prozent der Fahrer befoerdern mindestens zwei Kinder in einem Auto. 10 Schueler (circa 5 Prozent) gaben an, ohne angelegten Sicherheitsgurt zu fahren. Abschliessend wird zur Einschraenkung von Diebstahl und Vandalismus empfohlen, ein billiges oder aelteres Zweitrad fuer den Schulweg einzusetzen.

  • Authors:
    • RANDLER, C
    • BRUDER, K
  • Publication Date: 2000

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01200011
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:52PM