Optimierung der Betondeckung von Brueckenpfeilern

Bei Erhaltungsmassnahmen an der Autobahnbruecke Gossensass (Suedtirol) wurden die Brueckenpfeiler naeher untersucht. Die Bruecke wies starke Chloridbeaufschlagung und damit stark korrodierte Stahl- und Spannbewehrung auf. Die Betonueberdeckung wurde mittels Wasserdruckstrahlen mit einem mittleren Druck von 800 bis 1200 bar abgetragen. Nach Freilegung korrodierter Bewehrungsstaehle wurde die konstruktive Bewehrung ersetzt und durch eingebohrte und vermoertelte Endhaken verankert. Danach sollte eine neue Betondeckung moeglichst dauerhaft und dicht aufgebracht werden. Hierzu wurden verschiedene Betondeckungen analytisch und experimentell untersucht. Im Rahmen einer Erhaltungsmasnahme von Brueckenpfeilern zur Optimierung des Aufbaues zeigte sich, dass aufgrund der Umweltklasse 3 eine Staerke der Betondeckung von 60 mm erforderlich ist. Die neue Moertelschicht wurde mit einer verzinkten Stahlmatte bewehrt. Als aeussere Deckschicht wurde ein weicher dehnfaehiger Moertel (E-Modul = circa 9 Gpa) in einer Staerke von 5 mm aufgetragen. (A)

Language

  • German

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Filing Info

  • Accession Number: 01199961
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:51PM