Verkehrserziehung in der Lehrerausbildung und im schulischen Alltag - Anspruch und Wirklichkeit

Im Hochschulbereich sollten gezielt Stellen fuer die Verkehrspaedagogik eingerichtet werden. Offene Fragen hinsichtlich der Methodik der Verkehrserziehung oder im Zusammenhang mit der Entwicklungs- und Verhaltenspsychologie der Kinder koennten dabei qualifiziert beantwortet werden. Die Betreuung von Studierenden bei wissenschaftlichen Arbeiten koennte gewaehrleistet werden, ebenso koennte noch mehr die Moeglichkeit eroeffnet werden, Verkehrserziehung als Pruefungsthema in der ersten Staats- oder Lehramtspruefung waehlen zu koennen. Als positives Beispiel wird die Situation an der Paedagogischen Hochschule in Weingarten aufgefuehrt, an der der Verfasser seit den 80er Jahren die Veranstaltung "Grundlagen der Verkehrserziehung an der Grundschule" anbietet. Zentrale und umfassende Zielsetzung dieser Veranstaltung ist der Abbau der Distanz zum Auftrag "Verkehrserziehung", im Einzelnen das Kennenlernen der Inhalte und deren Umsetzung. Die Praxiserfahrung an den Grundschulen zeigt, dass Schueler fuer jedes verkehrskundliche Thema aufgeschlossen sind. Die Betroffenheit, die sich aus der Erfahrungs- und Erlebniswelt der Schueler als Verkehrsteilnehmer im Strassenverkehr ergibt, ist die Grundlage und der Erfolg der Verkehrserziehung. Die zunehmende Zahl junger Lehrer wird als Chance gesehen, den Unterrichtsgegenstand "Verkehrserziehung" in seiner Bedeutung und unterrichtlichen Umsetzung aufzuwerten. Diesen Erfolg koennten beziehungsweise koennen die jetzigen Lehramtsanwaerter garantieren, sofern ihnen die Aufgabenstellung vertraut ist.

  • Authors:
    • HEPTING, B
  • Publication Date: 2000

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199642
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:45PM