Zur Praevalenz von Drogen in Blutalkoholproben verkehrsauffaelliger Kraftfahrer

Seit 1994 gibt es in Sachsen-Anhalt einen exponentiellen Anstieg der jaehrlich sichergestellten Rauschgiftmengen, der Anzahl der Erstkonsumenten und der Anforderungen an Drogenbestimmungen aus Blut- und Urinproben im Institut fuer Rechtsmedizin Magdeburg. Vorangegangene Untersuchungen aus den Rechtsmedizinischen Instituten der Universitaeten in Homburg/Saar und Magdeburg zeigten einen Anstieg nachgewiesener Drogen in Blutalkoholproben bei deutlichem Niveauunterschied zwischen dem Saarland und Sachsen-Anhalt. 1997 und 1998 wurde in randomisierten Stichproben von Blutproben polizeiauffaelliger Verkehrsteilnehmer aus den Universitaetsinstituten fuer Rechtsmedizin in Halle, Hannover, Goettingen und Magdeburg zusaetzlich Cannabinoide, Opiate und Benzodiazepine bestimmt. Ein Verdacht auf Einwirkung "anderer berauschender Mittel" bestand nicht. Waehrend in Niedersachsen 8,3 Prozent der polizeiauffaelligen alkoholbeeinflussten Verkehrsteilnehmer zusaetzlich Cannabinoide konsumiert hatten, lag der Anteil in Sachsen-Anhalt mit 3,5 Prozent wesentlich niedriger. Die Inzidenzen von Opiaten und Benzodiazepinen zeigten keine signifikanten regionalen Differenzen. (A) Titel in Englisch: The prevalence of drugs in blood alcohol samples of suspected DUI drivers.

  • Availability:
  • Authors:
    • SCHMIDT, U
    • ROEMHILD, W
    • SPRUNG, R
    • STILLER, D
    • WOLF, M
    • KRAUSE, D
  • Publication Date: 2000

Language

  • German

Media Info

  • Pagination: 119-25
  • Serial:
    • Blutalkohol
    • Volume: 37
    • Issue Number: 3
    • Publisher: Bund gegen Alkohol im Strassenverkehr eV
    • ISSN: 0006-5250

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199571
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:43PM