Sunnibergbruecke - Besonderheiten der Ausfuehrung

Es werden einige Besonderheiten der Bauausfuehrung dieses aeusserst komplexen Bauvorhabens dargestellt. Wegen der gekruemmten Trasse, der schwierigen Topographie, der raeumlichen Veraenderlichkeit von Pfeilern und Pylonen sowie des abschnittsweisen Freivorbaus des Ueberbaus waren besondere Anforderungen an die Vermessung und Absteckung zu stellen. Das bezog sich praktisch auf alle Bauteile. Besonderes Augenmerk war zum Beispiel zu richten auf die sich waehrend des Baus einstellenden Verformungen von Pfeilern, Pylonen und Ueberbau unter Beruecksichtigung von Temperatureinfluss, der Einwirkung provisorischer Abspannungen und der Torsion des gekruemmten Ueberbaus. Fuer die Gruendung der Pfeiler mittels Grossbohrpfaehlen ergaben sich unter anderem Schwierigkeiten wegen grosser Felsbloecke aus einem frueheren Felssturz. Die eigenwillige Formgebung der Pfeiler und Pylone mit kompliziertem Querschnitt stellte besondere Anforderungen an die zum Einsatz kommenden Kletterschalungen hinsichtlich Anpassungsfaehigkeit, Bedienungsfreundlichkeit, Neigungsverteilbarkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Beim Freivorbau waren besondere Ueberlegungen hinsichtlich der Ausbalancierung der Kragarme erforderlich, was schliesslich zu einer Aenderung des Betoniervorganges fuehrte. Der Beton wurde aus Gruenden zu weiter Transportwege und wegen besserer Anpassung an die Belange der Baustelle nicht als Transportbeton geliefert, sondern vor Ort in einer eigenen nach modernsten Gesichtspunkten errichteten Anlage hergestellt. Zahlreiche Bilder verdeutlichen die schwierige Bauaufgabe.

Language

  • German

Media Info

Subject/Index Terms

Filing Info

  • Accession Number: 01199554
  • Record Type: Publication
  • Source Agency: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Files: ITRD
  • Created Date: Oct 7 2010 5:43PM